Wer hat denn bemerkt, dass ich neuerdings wieder aktiv in der Bloggerwelt als Leserin unterwegs bin und sogar wieder kommentiere? Tatsächlich gehörte auch ich zu denen, die zwar zu viel Zeit im sinnlosen Instagram-Feed-Scrollen verdaddeln, aber nicht mehr wirklich aufmerksam andere blogs gelesen haben. Irgendwann zwischen dem zweiten oder dritten Kind und dem parallelen Berufsleben ist mir dafür die Routine abhanden gekommen. Außerdem habe ich aus den drei verlockenden Möglichkeiten DIY-Projekte, Blog schreiben und dann eben auch das Blog Lesen nur noch die aktive Kreativzeit und das darüber berichten in den Alltag integrieren können. Ein bisschen besser wurde das erst, als ich wieder den blogroll auf der WordPress-Seite eingebunden hatte.
Wie hier schon berichtet, habe ich in der Chorferienwoche nach Jahren endlich mal wieder feedly aufgeräumt und mich inzwischen daran erinnert, dass ich – ebenfalls schon vor Jahren – als Leseoberfläche zu FeedLab von ClevLab gewechselt bin, dass bei mir in der werbefreien Version läuft und sogar einen Offline-Zugriff erlaubt. Wahrscheinlich hängt es wirklich mit den nun drei Schulkindern zusammen, aber seit Anfang August nehme ich mir wieder die Zeit, blogs zu lesen. Dabei nehme ich mir vor, dort auch zu kommentieren, wie vielleicht einige von euch gemerkt haben.
FeedLab lässt sich in verschiedene Themengruppen sortieren und erlaubt sehr viele Anpassungen. Damit kann man die Oberfläche so gestalten, wie man es am meisten mag. Ich selbst habe dabei entschieden, dass ich dennoch von dort aus direkt zu den blogs springe und danach die Kennzeichnung als gelesen setze. Man könnte aber auch schnell wegsortieren, wenn man mal nicht dazu kommt und nur noch ganz aktuelle Beiträge sehen möchte. Dazu gibt es auch noch sehr nette Widgets, die neue Artikel außerhalb der Leseoberfläche anzeigen. Ein wunderbares Programm, wie ich finde und das dazu auch noch kostenfrei ist. Für das Werbeausblenden habe ich damals nach meiner Erinnerung einen kleinen Einmalbeitrag bezahlt und hoffe, dass das immer noch so ist.
In den letzten Wochen habe ich den vollen Feed tatsächlich so weit reduziert, dass ich bald vielleicht sogar zu wenig Lesefutter habe und Blogs ergänzen könnte. Es sind zwar immer noch fast ca. 75 blogs in meinen Feedreader eingetragen, aber viele davon werden nicht mehr befüllt. Für mich ist es derzeit ein bisschen wie Zeitung lesen am Tagesbeginn, was nun wieder an 2-3 Tagen möglich ist – der Unterschied dabei ist aber, dass mich nicht mehr ungefilterte bzw. vom Algorithmus ausgewählte mediale Inhalte überfluten. sondern selbst ausgewählte spannende Texte rund um DIY & Co. Es fühlt sich ein bisschen so an, als wenn ich damit wirklich in der Bloggerwelt zurück bin … mal schauen, ob das so bleiben kann.
Wie ist das bei euch? Lest ihr noch blogs? Nutzt ihr dafür bestimmte Programme?
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Letzte Woche habe ich das Konzertkleid der Tochter für das Chorkonzert mit Gerhard Schöne hier gezeigt und Mit Nadel und Faden fragte daraufhin, ob ich auch für die Jungs etwas passendes genäht hätte. Der Jüngste stand erst im Sommer mit auf der Bühne, aber der große Bruder musste tatsächlich ebenfalls passend eingekleidet werden. Es waren übervolle Tage im Mai, denn während ich am Vorkonzertabend noch ziemlich hektisch bis weit in die Nacht am Hochzeitskissen für zwei Chormitglieder stickte, entschied ich mich erst am Konzerttag, dass auch noch Kleidung für den mitsingenden Sohn zu schaffen sein müsste.
Die Fäden der Coverlocknaht habe ich dann tatsächlich erst im Zug auf dem Weg nach Halle verstochen und sogar die Kleidungsstückbilder entstanden erst nach dem Auftritt. Die Familie war glücklicherweise schon zu den Schwiegereltern vorgefahren und ich konnte mit dem Jobticket ziemlich entspannt hinterher fahren, da der Jüngste gerade mit seiner Patentante an der Ostsee Urlaub ohne uns machte. So war auch endlich ein Besuch der Himmelscheibe von Nebra im Landesmuseum für Vorgeschichte von Sachsen-Anhalt in Halle vor dem Konzertbeginn möglich.
Genäht habe ich das Freebock Lagenshirt Simon von Engelinchen Design*, dass schon länger auf meinem Makerist Account liegt und noch nie genäht wurde. Die Streifenvariante passte zur Chorkleidungsvorgabe schwarz mit rotem Accessoire perfekt. Am besten fand ich selbst natürlich das meine beiden Kinder damit so hübsch im Partnerlook gekleidet waren und es trotzdem zu jedem richtig gut passte.
Auch der Sohn trägt seine Konzertkleidung im Alltag und zieht es erstaunlich oft aus dem Kleiderschrank. Mit meinen professionellen Maschinen sind diese Shirts eigentlich wirklich schnell genäht – schade, dass ich immer nur Anlass-bezogen dazu komme.
Nun müsste noch das jüngste Kind passende Konzertkleidung bekommen und ich hoffe sehr, dass der Chorleiter nicht demnächst spontan das Farbspektrum ändert und auf blau oder grün umschwenkt.
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Hinter mir liegt ein weiteres wunderbares Nähwochenende mit den Dresdner Nähbloggern, die sich nun schon das achte Mal zu einem gleich 48stündigen Nähen getroffen haben. Nur eine Nähauszeit musste ich selbst dabei aussetzen, wobei es die zweiwöchige Dienstreise letztes Jahr durchaus wert war. Nach dem Autodesaster mit Abschleppkrimi im Frühjahr und vor allem meinen gesundheitlichen Einschränkungen war die Nähauszeit mehr als verdient: dieses Mal auch wieder mit Kaffee, wenig Nachtschlaf, Sauna und Tiramisu. Auch wenn ich beim Frühjahrsbericht durchaus hatte anklingen lassen, dass die Sitzordnung mittlerweile sehr festgelegt ist, hätte ich dabei nicht mehr erwartet, dass man beim inzwischen fast schon als Routine sehr gut funktionierenden Ablauf wirklich nochmal irgendetwas ändert. Überraschenderweise gab es aber dieses Mal tatsächlich eine neue Anordnung der Nähtische, die ich sehr genossen habe.
Die drei bislang getrennt stehenden Tische wurden zusammengeschoben und so saß man tatsächlich „richtig“ zusammen. Ich selbst war dabei das erste Mal in der wunderschönen Glasveranda mit Blick auf die Bastei. Auch wenn ich diese nächsten Male gerne wieder an anderen Stellen der Tafel Platz nehme, finde ich dieses zusammensitzen ganz wunderbar. Mit mir zusammen genäht, geplaudert und sehr lecker gegessen haben dieses Mal Kremplinghaus, Näähglück by Sophie Kääriäinen, Mit Nadel und Faden, stoff_verzueckt, Friemeleien, OrNeeDD, Nadelexperimente, ina-zkar. Ringellaus,Himmelblau und Sommerbunt und Schuhpeg. Bei so einer tolle Gruppe von Frauen, bei denen die Altersspanne dieses Jahr sogar zwischen der Jüngsten und Ältesten genau verdoppelt ist, dabei sein zu dürfen, ist ein Geschenk des Hobbys, dass ich mir am Anfang nicht zu träumen gewagt hätte.
Näähglück by Sophie Kääriäinen hatte sich wieder die Mühe eines Präsents für alle gemacht und dabei die Stickmaschine heiß laufen lassen. Das sie dabei sogar die Wunschfarben der Näher berücksichtigt hat, ist doch großartig, oder? Ansonsten gab es das erste Mal keine Stoffe, die weitergereicht wurden und auch keine anderen Mitnahmeversuchungen, was dem vollen Nähplatz sicherlich gut bekommen wird, denn meistens kann ich dabei ja nicht widerstehen. Neu war dieses Mal auch, dass fast alle sich einem gemeinsamen Nähprojekt gewidmet haben und die Sew together bag* nähten. Was würde besser passen als ein Schnittmuster mit diesem Namen … wer die Augen in der Nähbloggerwelt offen hält, kann einige davon demnächst sicherlich im geöffneten Zustand entdecken.
Ich selbst habe mich aber tatsächlich dagegen entschieden, da ich diese besondere Nähzeit weiterhin gerne für Erwachsenenkleidung für mich selbst nutze. Großartig sind die Taschen aber auf jeden Fall geworden. Was ich selbst genäht habe, zeige ich hier natürlich demnächst, denn zwei Projekte habe ich geschafft. Passenderweise ist es ein Sommerschnittmuster (für nächstes Jahr?) und ein winterliches Kleidungsstück …
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In fast allen Fällen rezensiere ich hier auf dem blog die Neuerscheinungen aus der Verlagswelt, mache aber manchmal auch Ausnahmen, wenn mich etwas sehr begeistert. Da wir selbst seit Jahren mit einem Autospiel – das ich eigentlich mal den Steady-Unterstützern weitergeben wollte – mit Nummernschildern der vorbeifahrenden Auto unseren drei Kindern die langen Strecken verkürzen, hat mich das „Auto-Kennzeichen Sticker-Album„* sofort interessiert.
Presse-Abbildung von Nova.MD
Das Heft gibt es bereits seit 2018 und sollte eigentlich sofort mit in unseren Sommerurlaub. Es blieb aber leider zu Hause liegen und kam so erst beim Campingskurzurlaub im Nachbarland am Wochenende zum Einsatz. Auf der Autobahn nach Prag gab es zum Glück genügend Autos und damit Nummernschilder, mit denen man sich beschäftigen konnte. Auf den Übersichtsseiten im Heft kann man die verschiedenen Fahrten mit Datum sowie Start- und Zielort notieren.
Presse-Abbildung von Nova.MD
Der Hauptteil sind aber die vielen Seiten mit den Anfangsbuchstaben der deutschen Nummernschilder. Dazu gibt es fast 700 Sticker. Im Gegensatz zu unserem eigenen ABC-Spiel ist man bei dieser Variante daher wahrscheinlich jahrelang beschäftigt. Hat man die Buchstabenkombination entdeckt, sucht man den dazugehörigen Sticker und notiert im dazugehörigen Feld an welchem Datum Wann? und Wo? man das Auto entdeckt hat. Bei unseren drei Kindern gab es sehr schnell eine Arbeitsteilung – der Sohn entdeckte und notierte auf einem Zusatzzettel, um schon mal vorzusammeln, die Tochter klebte, füllte aus und las tatsächlich auch den dazugehörigen Info-Text vor. Der Schulanfänger freute sich hingegen über jeden Buchstaben, den er schon erkannte.
Presse-Abbildung von Nova.MD
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Mir gefällt diese Variante sehr. Probleme gab es bei uns beim Unterscheiden der deutschen Autokennzeichen von den internationalen Varianten, da die Kinder nicht so schnell auf das kleine D reagieren konnten. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass es nicht nur eine reine Heftvariante ist, sondern wenigstens ein etwas verstärkter Umschlag gewählt worden wäre.
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In meinem zweiten Näh(blogger)jahr habe ich damals bereits zusammen mit den Dresdner Nähbloggern zwanzig Meter Endlosreißverschlüsse in jeweils einem Meter Länge pro Farbe bestellt. Obwohl es manchmal Projekte gab, bei denen ich wirklich viele Reißverschlüsse auf einmal vernäht habe, hielt dieser Vorrat überraschenderweise bis 2024. In letzter Zeit waren aber wirklich manchmal etwas gewagte Farbkombinationen dabei. Da allerdings die Taschenproduktion der diesjährigen Einschulungskinder gefährdet war, habe ich nun endlich mal nachbestellt. Den Shop von damals gibt es inzwischen nicht mehr. Bei Snaply erschien mir der Bestellvorgang am praktischsten, da man in einem Schwung viele Farben raussuchen konnte – wenn ich nicht hätte nachrecherchieren können, dass es damals wirklich „nur“ 20 Meter waren, hätte ich wahrscheinlich gleich Drei-Meter-Abschnitte genommen.
Ich wäre nun also wieder bereit für die nächsten 12-13 Jahre Nähhobby. Diesmal waren die Schieber in kleinen Zusatztütchen und noch nicht, wie bei meiner Erstbestellung aufgefädelt. Inzwischen habe ich ja aber die Einfädelhilfe von Himmelrosa, die ich selbst immer noch sehr praktisch finde und die hier wirklich im Einsatz ist.
Da Reißverschlüsse ja auch immer etwas mit A – wie Aufmachen zu tun haben, schicke ich die noch zur neuen ABC-Foto-Linkparty bei ELFiS Kartenblog.
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Jede Plastikflasche weniger hilft! Bei unseren Kindern sind seit Jahren Emil-Flaschen* im Einsatz während wir Erwachsene von der bei der Markteinführung mitfinanziertenSoulbottle* überzeugt sind.
Aktuelles Lieblingsbuch des kleinen Sohnes (7 Jahre)*
Hahaha, mega gute Idee! Ich persönlich mag kein Mathe und wäre da raus. :) Liebe Grüße, Katja
Was für eine coole Idee, sieht genial aus. Und wie schön ist es bitte, dass er selbst auf die Idee…
Hehehe, so ein Schlawiner! Ich würde genauso wie du leiden, ginge es um Rechnungswesen. :)
Ich bin begeistert, ein richtig tolles Kostüm ist das geworden. Blöd, dass Du es erst falschherum eingenäht hast, aber das…
Alles Gute zum Bloggeburtstag! Ich blogge nicht mehr, aber ich lese nach wie vor gerne Blogs. Bin gespannt wo sich…