Wenn man wie ich aktiv bloggt, freut man sich natürlich am meisten darüber, wenn man in den Nähbloggerkreisen auch in Blogrolls und Leselisten anderer auftaucht. Eine Stufe darüber stehen Zusammenstellung von aktiven Nähblogs bei professionellen Anbietern. Mein blog, der thematisch ja gleich mehrere Bereiche abdeckt, war da bislang noch nicht so häufig dabei, wobei ich vor zehn Jahren sogar schon mal mein Bundesland Sachsen vertreten durfte. Letztes Jahr habe ich selbst die Liste der besten Nähblogs 2022/23 aus Deutschland von Das blaue Tuch für meine eigene KI-Blogparade genutzt und war dann doch etwas enttäuscht, dass dort zwar die (ehemals) großen Nähblognamen mit dabei waren, aber man sich offensichtlich nicht die Mühe gemacht hatte, ob sie überhaupt noch aktiv bloggen.
Slantastoffe hat nun im Mai 2024 eine Liste mit 40 Nähblogs veröffentlicht und amberlight-label ist tatsächlich bei Punkt 7 mit dabei. Der Screenshot von meiner Website hat zwar sehr merkwürdige Falschfarben und der Beschreibungstext scheint mir von einer KI geschrieben zu sein, wobei ich selbst da inzwischen eigentlich bessere Ergebnisse erwarte, aber der Text lässt mich auch ein bisschen schmunzeln:
„Amberlight-Label ist ein Mode- und Lifestyle-Blog. Er beinhaltet neben zahlreichen DIY-Ideen auch reichlich Outfit-Inspirationen, Stylingtipps und persönliche Erfahrungsberichte aus dem Bereich Beauty. Im Zentrum des Blogs stehen nachhaltig und fair hergestellte Fashion-Produkte. So beinhalten die DIY-Themen auch reichlich Upcycling-Ideen. Behandelt werden daneben auch die Themen Minimalismus und Second-Hand-Shopping.“
Ein Lifestyle-Blog ist mein Nähblog ganz sicher nicht und in den letzten 15 Jahren gab es bei mir weder Stylingstipps noch Beautythemen, aber ich freue mich natürlich dabei zu sein und bin neben Nullpunktzwo und Crearesa in sehr guter Gesellschaft. Vielleicht hat ja meine Stoffbestellung bei Slantastoffe 2019 für das Seifenblasen-Faschingskostüm dazu geführt, dass mein blog wahrgenommen wurde.
Wenn ich übrigens selbst ChatGPT befrage, gibt es diese zwar nicht richtige, aber doch passendere Antwort:
Der Nähblog von Amberlight Label behandelt Themen wie Nähanleitungen, Schnittmuster, Stoffempfehlungen, praktische Nähtipps und Inspiration für verschiedene Projekte. Außerdem werden Werkzeuge und Materialien vorgestellt, die das Nähen erleichtern.
Du kannst aber auch einmalig ein paar Münzen via Paypal in mein Stoffkaufschwein werfen, wenn einer meiner Blogbeiträge für dich nützlich war oder ganz ohne zusätzliche Kosten für dich deine Bestellungen bei verschiedenen Shops über meine Seite auslösen.
Heute vor einer Woche habe ich die mir so lieb gewordene Gruppe der Dresden Näht Blogger wieder zu mir eingeladen. Da ich an meinem eigenen Blog ja so sehr mag, dass man problemlos in die Vergangenheit reisen kann, habe ich mal nachrecherchiert. Bislang habe ich fast immer im Herbst zu mir eingeladen: 2016 kurz nach dem Einzug in den Vierseithof, 2017 mit den Gründerwochen-Studenten, 2019 mit einem umfangreichen Stickmaschinenprojekt für mich, 2021 als erste realer Treff nach der ersten Coronazeit, 2022 mit der Beutelnähaktion und 2023 wohl ohne Blogbeitrag hier, denn da finde ich nur die Einladung bei Dresden Näht.
Auch dieses Mal hatten wir tatsächlich richtig kinderfrei, denn der Pfadfinder war im FahrtenAbschlusslager in Grillenburg und die große Schwester mit dem kleinen Bruder bei den Großeltern in Merseburg. Als dann doch überraschend ein Nähbloggerkind mitkam, hatte ich fast schon ein schlechtes Gewissen, dass keine Spielekinder anwesend waren, aber mit Binabo und unseren Unmengen an Tonies war ihr offensichtlich nicht zu langweilig bei uns. Mit mir genäht haben Kremplinghaus, Ringellaus, Näähglück by Sophie Kääriäinen, Nadelexperimente, Orneed und Dorooutoftheblue. Es war ein sehr entspannter Nähabend und überraschenderweise bin ich sogar selbst zum Nähen gekommen und bezwang erfolgreich die Einkürzung des Ballkleides der Tochter. Nach einer wirklich anstrengenden Woche mit dreitägiger Dienstreise und der wunderbaren Möglichkeit mit meinen Mann alleine in einen 30 Stunden Kurzurlaub am nächsten Tag zu starten, beendete ich das Treffen allerdings bereits 22:30 Uhr.
Neben dem Geschenk der Gesellschaft und des wunderbaren Buffets mit leckeren mitgebrachten Speisen, habe ich auch wieder Geschenke bekommen bzw. Stoff abgekauft. Der Kaktusstoff* von Kremplinghaus passt derzeit – ohne das sie das schon wissen konnte – perfekt zum Jüngsten und ich habe sogar schon einen Nähplan dafür. Die übrigen Stoffe sind wie schon einige Male von Orneed, die besser als ich regelmäßig aussortiert und Stoffe zur Weitergabe für alle dabei hatte. Der Hasenstoff ist sehr dick und kuschlig – mal schauen, was daraus wird.
Damit ich nächstes Jahr hier wieder nachlesen kann, wen ich in letzter Minute versucht habe, als special guest einzuladen: Fitzladen, feuerwerk by KAZE und Srategchen. Alle drei haben sich offensichtlich gefreut, konnten aber nicht so kurzfristig.
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An meinem Geburtstag kam im Christopherus.Verlag mit „Praxiswissen – Nähen mit dem Coverlock-Stich: Ein Lernprogramm & Nachschlagewerk„* ein Nähbuch mit dem Schwerpunkt Coverlock heraus, das sehr gerne auf meinen Rezensionsstapel wandern durfte. Zunächst hat mich überrascht, dass nun auch Elna eine Maschine auf dem Markt gebracht hat, die den Deckstich kann. Das hatte ich bislang noch gar nicht mitbekommen.
Presse-Abbildung vom Christopherus-Verlag
Die Autorin Andrea Klein ist ausgebildete Schneiderin und Ingenieurin für Bekleidungstechnik, die lange bei Escada gearbeitet hat. Solche professionellen Hintergründe gefallen mir ja immer deutlich mehr, als die Verlagspublikationen, bei denen erfolgreiche Blogger semiprofessionell ein Buch nach Verlagswünschen schreiben. Das Buch ist klar und strukturiert aufgebaut. Im ersten Teil geht es um die Maschinen, wobei zwar die Elna Maschine im Mittelpunkt steht, aber nach meiner Einschätzung und dem Praxiswissen zur Brother CV 3550 die Beschreibungen auch auf andere Hersteller zu adaptieren sind. Danach folgen 15 Nähprojekte, von denen fünf Bekleidung für Damen, zwei für Herren und vier für Kinder dabei sind. Die übrigen vier sind praktische Dinge wie Kissen oder Tischläufer.
Presse-Abbildung vom Christopherus-Verlag
Bei den schematischen Zeichnungen zu den Nähten im Buch merkt man die Ingenieurin, denn alles ist exakt bezeichnet und wird deutlich dargestellt. So erkennt man sehr gut, wo welcher Faden langläuft und was man gegebenenfalls anpassen muss. An mehreren Stellen im Buch sind QR-Codes eingebunden. Unverständlich ist für mich allerdings, warum wenige Wochen nach der Buchveröffentlichung, die Verlinkung zum Bandeinfasser auf den elna-Seiten bereits nicht mehr funktioniert, weil der Inhalt verschoben wurde. Das sollte man mit beachten. Bei dem Youtube-Link um Gummibandkräusler sieht es besser aus.
Presse-Abbildung vom Christopherus-Verlag
Die Schnittmuster sind klassisch mit einem Schnittbogen im Buch dabei, wobei die Erwachsenengrößen nur von 36-44 gehen. An einigen Stellen kann man noch eine Schnitteilübersicht ebenfalls via QR-Code auf den Elna-Seiten aufrufen und downloaden. Genäht werden die Modelle ausschließlich mit der Coverlock, da bei den geraden Nähten der Kettstich verwendet wird.
Presse-Abbildung vom Christopherus-Verlag
Hast du eine Coverlock und verfolgst du die Entwicklungen rund um den Deckstich?
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Letztes Jahr habe ich mich für den Webband-Adventskalender von Konfetti Patterns* entschieden und davon einige hier schon vernäht gezeigt, aber noch nie den Adventskalenderinhalt komplett. Die Dresdner Nähblogger fragten mich damals ziemlich schnell, ob passend zur Farbgestaltung dort tatsächlich pink-grüne Labels drin wären und waren über meine Farbwahl verwundert.
Tatsächlich hatte ich darüber vorher nicht nachgedacht und hoffte daher selbst auf Alternativfarben. Der Kalender selbst hat keine Türchennummern sondern hübsche Nähutensiliensymbole, die mit einer Zahlenkarte zugeordnet wurden. Das hat mir sehr gut gefallen.
Bei den Labels haben mir viele der Sprüche tatsächlich gefallen – holy aparoly fand beispielsweise seinen Platz am Italien-Knotenshirt, Bühne frei!!! am Kissen für den Instrumentallehrer und G(i)rl P(o)w(e)r an der Mütze für die Tochter. Die Hälfte der Labels gehörten aber tatsächlich zum Pink-Mint-Spektrum und treffen daher nicht meine uneingeschränkte Begeisterung. Da ich inzwischen auch weiß, dass man sich die Labels aus dem Kalender als Einzelsets kaufen kann, wird es hier wohl keine Webband-Label-Kalender-Wiederholung geben.
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Bei dem in Weimar gekauften royalblauen Feder-Stoff mit goldenen Punkten* von Timeless Treasures war mir tatsächlich bereits klar, dass ich daraus der flügge werdenden Tochter etwas nähen wollte, denn die Federn passten einfach zu gut zum Spruch „Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn die Kinder groß sind, gib ihnen Flügel.“ Wie hier noch zu berichten sein wird, hatte sich die Tochter statt Jungendweihe und Konfirmation für eine spezielle Form des „walkAways“ entschieden und wollte dabei eine 24h Solozeit erleben. Gleichzeitig fehlte ihr schon lange eine Kopfbedeckung gegen die Sommersonne.
Ich entschied mir daher für die Kappalapapp Schirmmütze 5-Panel-Cap Suncap von Rabaukowitsch*, die wir bislang immer bei Rabaukowitsch mit einem sehr umfangreichen Ebook daherkommt. Bei den vielen Möglichkeiten entschied ich mich für die Schrägbandvariante ohne Seitenunterteilung und mit Bindeband. Richtig gut gelungen, ist mir der Schirm und die Webbandnähte.
Beim Bindeband muss ich aber etwas falsch gemacht haben, denn die Bänder standen merkwürdig ab und wurde mit einer so nicht gedachten Naht angelegt. Eigentlich hätte die Bänder zwischen den Stofflagen von Außenstoff und Schweißband sein müssen. Eingenäht habe ich ein in diesem Fall sehr passendes G(i)rl P(o)w(e)r Label aus dem Adventskalender von Konfetti Patterns, ein SnappPapplabel und mein eigenes Nählabel von Dortex*.
Die Tochter ließ mich freiwillig Bilder machen, was mit 14 Jahren ja nicht mehr selbstverständlich ist und zeigte sogar die Zopfvariante. Ihr und auch mir kommt die gewählte Größe aber ein bisschen zu klein vor, denn die Seiten hätten gerne weiter an die Ohren reichen können. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Mütze bislang noch nicht wirklich viel im Einsatz war und doch wieder zum Haarband gegriffen wird.
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Jede Plastikflasche weniger hilft! Bei unseren Kindern sind seit Jahren Emil-Flaschen* im Einsatz während wir Erwachsene von der bei der Markteinführung mitfinanziertenSoulbottle* überzeugt sind.
Aktuelles Lieblingsbuch des kleinen Sohnes (7 Jahre)*
Hahaha, mega gute Idee! Ich persönlich mag kein Mathe und wäre da raus. :) Liebe Grüße, Katja
Was für eine coole Idee, sieht genial aus. Und wie schön ist es bitte, dass er selbst auf die Idee…
Hehehe, so ein Schlawiner! Ich würde genauso wie du leiden, ginge es um Rechnungswesen. :)
Ich bin begeistert, ein richtig tolles Kostüm ist das geworden. Blöd, dass Du es erst falschherum eingenäht hast, aber das…
Alles Gute zum Bloggeburtstag! Ich blogge nicht mehr, aber ich lese nach wie vor gerne Blogs. Bin gespannt wo sich…