Ein so langen Vorlauf, wie bei der Giraffenhose für den Sohn hatte ich wohl noch nie. Nachdem klar war, dass die Streifenhose mit der Größenerweiterung für den Stoffwindelpo perfekt passt, war recht schnell ein weiteres Modell der Kinderhosevon Näähglück* geplant. Zugeschnitten sollte eigentlich schon beim Juli-Treff werden, aber dort bin ich an der Mini-Schneidematte* gescheitert, die irgendwie zu glatt für meinen Omnicut Rollschneider* war. Hatten ihr das auch schon mal? Immerhin die Zacken wurden mit der Schere ausgeschnitten. Erst beim Augusttreff folgte der restliche Zuschnitt.
Zusammengesetzt wurde dann aber erstaunlich schnell, damit das neue Beinkleid gleich mit in den Urlaub reisen konnte. Besonders die blaue Giraffe, die ich mit Textilfarbstiften* von Frau Königinnenreich ausmalen durfte, finde ich selbst sehr gelungen. Vernäht wurde ein jungstauglicher Giraffenstoff* vom Stoffmarkt vor einem Jahr und Baumwollnickeysamt, der bereits seit zwei Jahren im Stoffgebirge wohnt.
Nach meiner Vorstellung sind die Zacken übrigens Blätter für die Giraffen. Das eigene grasgrünel Label* passte darauf perfekt. Lediglich das Bauchbündchen hätte ein bisschen enger genäht werden können, denn momentan sitzt die Hose doch recht locker am dünnen Sohnemann.
Ausgeführt wurde die neue Giraffenhose das erste Mal in der letzten Woche an der Mööhritz, wie der Sohn so schön sagt. Dort hatte sie großes Glück und durfte jede Menge Tiere besuchen. Sogar Wisente auf dem Damerower Werder bekamen die Giraffen zu sehen.
Ende der Woche war es dann aber so frisch, dass neben der neuen Hose auch gleich noch die neue Finkid Softshell-Jacke*, die es von den Großeltern zum Geburtstag gab, übergezogen werden musste. Das dazu die blaue Giraffe einfach perfekt passt, hat mich besonders gefreut.
Beeindruckt waren die Giraffen natürlich auch von den ganz großen Fischen im Müritzeum. Eigentlich wäre es mal wieder Zeit den Reiseblog zu beleben ….
Da wir dieses Jahr zum letzten Mal noch kein Schulkind haben (wann ist sie eigentlich schon so groß geworden?) konnten wir in der letzten Schul-Woche entspannt in den Urlaub starten. Diesmal war es nicht ganz so spontan wie Mitte August, sondern lang geplant und zusammen mit guten Freunden. Vorher wurde aber noch tatsächlich ein Schulkind glücklich gemacht, denn aus der Kindergärtnerinnen-Runde kam der dringende Wunsch, ob man nicht „mal eben schnell“ ein Handtuch besticken könne.
Auch wenn ich mittlerweile ein bisschen besser im Nein-sagen geworden bin, gelingt mir das nicht immer. Immerhin habe ich bei diesem Anlass ein weiteres direkt in der Maschine abgepeichertes Motiv ausprobiert. Die dort abgespeicherte Disney-Serie lockt mich bislang ja nur wenig – auch wenn Winnie Pooh ganz gut gelungen war.
Das Herzchen-Motiv, das eigentlich in vielen verschiedenen Farbschichten gestickt wird, was mir aber deutlich zu kitschig wäre, sieht aber tatsächlich ganz nett aus. Die Avolon-Folie* habe ich dann die Schenkerin selbst abwaschen lassen …
Nach einer Woche in der kompletten offline-Welt, in der wir (fast) nur das Rauschen des Wassers und die Rufe der Kraniche gehört haben, muss ich die 330-Mail-Flut zum Wissenschaftsbereich, Bloggerleben, Vierseithof und anderen Nachrichten schrittweise bearbeiten. Alle auf Antwort wartenden bitte ich daher um etwas Geduld, denn nach später Ankunft mit nassem Zelt, steht heute bereits wieder ein Arbeitsalltag an ….
Die beiden Autoren Rita und Frank Lüder sind beide PilzCoach-Ausbilder bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, wobei Rita Lüder als promovierte Biologin wahrscheinlich das größere Fachwissen für dieses Buch beigetragen hat. Interessant fand ich, dass sie gleichzeitig als freischaffende Illustratorin bei Kreativpinselarbeitet.
Abbildung vom Haupt-Verlag
Die 126 Seiten sind nicht in Hauptkapitel gegliedert, sondern in 57 Einzelthemen unterteilt, die jeweils auf einer Doppelseite präsentiert werden. Danach folgt der Lösungsschlüssel zu den Aufgaben des Buches, eine Anleitung, wie man sich bei Pilzvergiftungen verhalten soll, Bildnachweis, Literaturtipps, Links und Stichwortverzeichnis. Über den Hinweise zum Verhalten bei Vergiftungen „Wichtig ist zunächst, Ruhe zu bewahren. […] Der Blutkreislauf wird durch Aufregung nur zusätzlich angeregt und dadurch das Gift besonders gut transportiert.“ (S. 122) musste allerdings selbst die befreundete Ärztin etwas schmunzeln. Überraschend fand ich übrigens, dass gleich an zwei Stellen des Buches betont wird, dass es keine kontaktgiftigen Pilze gibt und man daher jeden Pilz anfassen kann. Das ist mir wirklich neu.
Abbildung vom Haupt-Verlag
Im Gegensatz zu den meisten Pilzbüchern, bei denen nur Artenbestimmung und die Unterscheidung in giftig oder essbar thematisiert wird, beschäftigen sich die fast 60 Einzelthemen mit einer ganzen Bandbreite an interessanten Informationen rund um die Welt der Pilze. Besonders gut gefällt mir dabei, dass viele Kreativideen vorgestellt werden. Da wird mit Pilzen gestempelt, gefärbt, gezeichnet und sogar Papier aus Pilzen hergestellt.
Abbildung vom Haupt-Verlag
Überrascht hat mich, dass bei dieser Neuerscheinung aus der Mitmachbuch-Reihe auf die Einbindung von Zusatzmaterial via QR-Code verzichtet wurde. Wahrscheinlich sind aberdie Pilze auch weniger informativ bei Videoaufnahmen als die Tierwelt. Es bleibt ein Buch, mit dem nicht nur Kinder in die geheimnisvolle Pilz-Welt einsteigen sondern auch der Erwachsene Pilzsammler viel Neues erfahren kann.
Im August haben wir das dritte von vier Richtfesten auf dem Vierseithof gefeiert und langsam sind wir in den Abläufen – Zimmermannsrede, Richtkranz, Sektglas werfen, Nagel einschlagen, Festgelage – richtig fit. Auch der Blick auf die Gebäude, die vom 12tel Blick für die Fotoaktion von Tabea Heinicker erfasst werden, sieht man den Baufortschritt. Die beiden Neubauten haben ein geschlossenes Dach, wobei auf dem Anbau sogar eine Solaranlage installiert werden konnte, und am Herrenhaus gibt es die neuen Gauben sowie die erste Biberschwanzreihe.
Reist man in die Vergangenheit haben wir vor zwei Jahrennach den (nicht vorhandenen) Fundamenten gesucht und letztes Jahr nach dem vollständigen Gebäudeabbrüchen Knochen gefunden.
Dank eines etwas verrückten Bauherren, der regelmäßig auf den Krahn klettert, gibts auch diesmal wieder beeindruckende Bilder von oben, die ich hier zeigen darf.
Schaut man aber ins Innere der Altbaugebäude wird schnell klar, dass es da noch einiges zu tun gibt, wobei der bereits sanierte Bereich mein Herz hüpfen lässt …
Auch wenn der Sinnblick von blick7 dieses Jahr nicht weitergeführt wird, bleibe ich aufmerksam und freue mich heute am Freitag über folgende fünf Dinge:
Gesehen:
Viele der zukünftigen Nachbarn, denn an diesem Tag wurde Richtfest für das Südhaus gefeiert.
*
Gehört:
Das klopfen der hämmernden Bauherrenfrauen auf dem neuen Dachstuhl.
*
Gerochen:
Leckere Suppe und Schokokuchen.
*
Gedacht:
Wir schaffen das – irgendwie.
*
Gefühlt:
Ein bisschen stolz, dass wir nun auch beim ersten Altbau diesen wichtigen Schritt gemeinsam feiern können.
Meine Sonntagsfreude ist heute, dass ich gestern im Dresdner Zeltflüchtlingelager Obst und Gemüse von der Dresdner Tafel mit sortieren und austeilen durfte.
Nun bin ich zwar glücklich, endlich etwas getan zu haben, aber auch tief emotional betroffen, wie wir „was von des Reichen Tische fällt“ an Flüchtlinge verteilen. So viele junge und alte Menschen, Familien mit Babys, die auf eine kleine Tüte Obst warten, denn nur wer sich persönlich anstellt, bekommt etwas … ich glaube, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dort mit geholfen habe …
Verlinkt auch bei meiner eigenen Blogparade #meinfreundsalim, denn dort freue ich mich über jeden (Blog)Beitrag – auch von Nicht-Kinderbuch-Lesern, der dieses wichtige Thema aufgreift …
Jede Plastikflasche weniger hilft! Bei unseren Kindern sind seit Jahren Emil-Flaschen* im Einsatz während wir Erwachsene von der bei der Markteinführung mitfinanziertenSoulbottle* überzeugt sind.
Aktuelles Lieblingsbuch des kleinen Sohnes (7 Jahre)*
Hehehe, so ein Schlawiner! Ich würde genauso wie du leiden, ginge es um Rechnungswesen. :)
Ich bin begeistert, ein richtig tolles Kostüm ist das geworden. Blöd, dass Du es erst falschherum eingenäht hast, aber das…
Alles Gute zum Bloggeburtstag! Ich blogge nicht mehr, aber ich lese nach wie vor gerne Blogs. Bin gespannt wo sich…
Auch von mir noch alles Gute zum Bloggeburtstag. 15 Jahre, das ist ja 'ne Hausnummer. Ich habe vor etwa 15…
Was für ein interessantes Fotomotiv. Da bin ich doch gespannt, ob im Laufe des Jahres wirklich etwas passiert... (Das scheint…